Über Uns

SC Neulengbach

Unser Verein wurde 1923 als SC Neulengbach mit den Vereinsfarben schwarz und weiß gegründet. Kurz nach dem Ende des 2. Weltkrieges übersiedelte der Verein in das Wienerwaldstadion, das in der heutigen Form seit dem Jahr 2006 existiert.

SC Neulengbach

Ein Auswärtsfoto des SC Neulengbach – die Schwarz-Weißen zwischen 1923 und 2. Weltkrieg. Bei dem Foto handelt es sich um einen Dachbodenfund welches uns zugespielt wurde.

SV Neulengbach

Nach dem Weltkrieg geht es unter dem Namen SV Neulengbach weiter. Schon 1947 wird man Meister der 1. Klasse und steigt somit in die Landesliga auf.

Sportkameraden SV Neulengbach

Die Sportkameraden des SV Neulengbach im April 1970. Genauere Informationen sind uns nicht bekannt.

Schwarz-Weiß bleibt Trumpf

Der Haarpracht zu urteilen handelt es sich ebenfalls um ein Foto aus den 1970er – Im Hintergrund scheint der „alte“ Bauhof zu sehen (Heute BORG).

Die Legenden aus den 80igern und 90igern!

Spieler wie Otto Hawle, Georg Brutschy, Werner Tuschill, Ernst Klement, Franz Steigberger, Karl Lamp, Martin Schuster und Werner Süß haben den Verein langfristig geprägt

Die 90er

Peter Bayerl als Kapitän, Michael Zenleser, Georg Brutschy, Karl Lamp und weitere Spieler unter der Leitung von Peppi Zenleser

Die Geburtsstunde des Frauenfußballs im Wienerwald!

1991 noch in Altlengbach aus einer Laune heraus gegründet konnte niemand ahnen welchen Erfolg die Frauen im Wienerwald verzeichnen werden. Als Trainer fungierte damals unter anderem der jetzige Sportliche Leiter der Herren Walter Buchberger. Im Laufe der 90iger wurde die Frauenmannschaft von Bruno Mangl und Alexander Achterberg nach Neulengbach gelotst – der Rest ist Geschichte!

Meistertitel Oberliga West

Aufstieg in die Landesliga West mit der legendären Mannschaft 1995/96.

Die 2000er

Schnappschuss eines Hallenturnies in Obergrafendorf Mitte der 2000er! Mit dabei: Pepi Zenleser, Bruno Mangl Jun, Youzgur Stefanov, Stefan Fischer, Thomas Höllriegl, Roman Steininger, Andreas Heider, Thomas Berger, Mathias Trödthandl, Bernd Hawle und Michael Zenleser

2006 – die letzte Meistermannschaft!

Aufstieg in die 2. Landesliga West nach einem spannenden Krimi in Wieselburg. Aus einer von den Fans nicht ausreichend geschätzten Spielgemeinschaft mit Maria Anzbach heraus entwickelte Neulengbach den bisher letzten Höhenflug bei den Herren. Als SG Neulengbach Pflegeheim Beer mit Spielern wie Bernd Hawle, Mario Nolz, Alex Schwarzl, Thomas Berger, Gerald De Grandi, Michael Zenleser und Hakan Aydin unter der Führung von Josef Binder und Josef Zenleser wurde man mit 52 Punkten Meister in der Gebietsliga West.

2010 – Champions League 1/8 Finale!

Die legendärste und wohl erfolgreichste Frauenmannschaft des SV Neulengbach kurz vor dem Champions League Kracher gegen Turbine Potsdam! Mit dabei die größten Stars der österreichischen Frauenfußball-Szene! Ein unvergessliches Spektakel im Wienerwaldstadion.

2014 – Der 12. Meistertitel der SV Neulengbach Frauen!

Meisterehrung mit NÖFV Präsident Hofrat Dr. Ludwig Binder, Bürgermeister Franz Wohlmuth, ÖFB Frauen Bundesliga Vorsitzender Wolfgang Schauer.

Mit Langzeit-Obmann Bruno Mangl

2019 – ein wilder Mix!

Eine durchgemischte Mannschaft aus jungen Neulengbachern, gestandenen Routiniers (Hawle, Rumpold, Ruhm) und slowakischen Legionären unter der Leitung von Michi Zenleser und Otto Hawle. Aufnahme stammt vom Trainingslager in NITRA / Slowakei! Stimmung war wie immer Top. Mit am Bild auch sportlicher Leiter Walter Buchberger. Am Ende reichte es jedoch nur für einen Tabellenplatz im Mittelfeld der 2.Klasse Traisental.

2021 -USV Neulengbach

Namensänderung in USV Neulengbach. Die Frauenmannschaft startet mit einer stark verjüngten Mannschaft und neuem Trainerteam in die Bundesligasaison. Die Herren pausieren Corona-bedingt seit 2020 🙁 Der Nachwuchsfußball steht still 🙁

Die gesamte Geschichte

Als SC Neulengbach in der 1. Republik und im 2. Weltkrieg  

Bereits Anfang der 20er Jahre im 20. Jahrhundert wurde in Neulengbach fußball gespielt. Der Verein selbst wurde aber als SC Neulengbach erst 1923 gegründet. In den Jahren vor dem 2. Weltkrieg spielte Neulengbach in der 1. oder 2. Klasse (West oder Tullnerfeld). Im Krieg wurde nur teilweise fußball gespielt, denn gegen Ende des 2. Weltkrieges musste zeitweise der Spielbetrieb eingestellt werden. Den ersten dokumentierten Meistertitel feierte der SC Neulengbach 1939 in der 2. Kreisklasse West/Niederdonau.


Eröffnung Wienerwaldstadion, Meister und Aufstieg Landesliga

Nach dem Krieg wurde der Club in SV Neulengbach umbenannt. Dann gab es einige wichtige Ereignisse. Zum einen wurde das Wienerwaldstadion eröffnet, damit gab es eine neue Spielstätte für den Sportverein. Beachtlich war der Meistertitel im Jahr 1946/47 in der 1. Klasse West, denn damals konnte man von dieser Spielklasse in die NÖ Landesliga aufsteigen. Die NÖ Landesliga war damals defacto der Unterbau zur Staatsliga und damit österreichweit gesehen die 2. Leistungsstufe, auch wenn es damals noch keine Aufstiegsregelungen für die höchste Spielklasse gab. Leider behauptete sich aber die Mannschaft lediglich ein Jahr in Niederösterreichs höchster Spielklasse, denn als 12. von 14 Vereinen, also als Drittletzter, musste Neulengbach in die II. Liga West absteigen. Dann war der SVN aber immerhin 8 Jahre in der Zweithöchsten Spielklasse in Niederösterreich vertreten.    


Die 50er und 60er Jahre mit Martin Schuster und Peter Rein in der Unterliga

Die 50er und 60er Jahre waren dann nach dem Abstieg aus der 2. Liga zunächst nicht erfolgreich, denn der SV Neulengbach musste bis in die letzte Spielklasse absteigen. Allerdings, ab 1963 setzte dann wieder ein Höhenflug ein. Mit den Meistertiteln in der Bezirksgruppe Wienerwald (1964) und der 1. Klasse Nordwest/Mitte (1965) gelang wieder der Aufstieg in die Zweithöchste Spielklasse in Niederösterreich und zwar in die Unterliga Nord/Nordwest. Damals spielten unter Obmann Rudolf Wittmann die wahrscheinlich erfolgreichsten Neulengbacher beim Verein, nämlich der Torjäger Martin Schuster, dieser wechselte dann zum Simmeringer SC, später auch u. a. zu DSV Alpine und zum SC Eisenstadt und Peter Rein, der auch bei Voith St. Pölten spielte. Nach vier Jahren Unterligazugehörigkeit musste allerdings der SV Neulengbach wieder absteigen. 


Die erfolgreichen Jahre am Ende des 20.Jahrhunderts 

Unter Obmann bzw. Sektionsleiter Werner Süss kam dann wieder der Aufstieg und zwar von der letzten Klasse bis in die Unterliga. 1980 wurde Neulengbach Meister in der 2. Klasse Traisental und ein Jahr später gelang der Meistertitel in der 1. Klasse West/Mitte. In der Unterliga West spielte dann Neulengbach bis 1986, ehe bereits unter Obmann Josef Hirsch, der nächste Meistertitel folgte. Ab diesem Zeitpunkt war dann der SVN in der mittlerweile neu gegründeten Leistungsstufe und zwar in der Oberliga West. Nach dem Kurzzeitobmann Kurt Haus, übernahm dann für ca. 20 Jahre Bruno Mangl den Verein und führte ihn, nach dem Meistertitel 1996, in die 2. Landesliga West und damit war der Verein wieder in der Zweithöchsten Spielklasse.


Nun spielt auch eine Frauenmannschaft in Neulengbach

Neben dem Meistertitel in der Oberliga West, gab es 1996 auch eine Sektionsneugründung im Verein. Die Frauenmannschaft aus Altlengbach, die in der Zweithöchsten Spielklasse in Österreich spielte, wechselte nach Neulengbach. Unter Trainer Werner Koller, Hauptsponsor „Maler Geppner“ und Sektionsleiter Alexander Achterberg gelang bereits im ersten Jahr der Meistertitel in der 2. Division und der Aufstieg in die Frauen Bundesliga. 1998 stellte sich der nächste Erfolg ein, die Mannschaft kam bis ins Cupfinale und unterlag erst dort Union Kleinmünchen. Dann gab es noch im gleichen Jahr den inoffiziellen Herbstmeistertitel, der auch im Jahr 2000 errungen wurde. Von 1998/99 bis zur Saison 2001/02 war die Frauenmannschaft immer Vizemeister, ausgenommen der Saison 1999/2000, damals wurde der SVN Dritter, die zukünftigen Riesenerfolge kündigten sich bereits in diesen Jahren an. Mit Toyota Frech gab es nun einen neuen Hauptsponsor für die Frauenmannschaft.


Das Auf und Ab bei den Herren im neuen Jahrtausend und die Spielgemeinschaft

Die Herrenmannschaft spielte unter Josef Zenleser 5 Jahre in der 2. Landesliga West, wobei mit Platz 8 in der Saison 1998/99 die beste Platzierung in dieser Spielklasse erreicht wurde. 2001 erfolgte der Abstieg in die Unterliga West und ein Jahr später ging es noch tiefer und zwar in die 1. Klasse West/Mitte. 2005 wurde eine Spielgemeinschaft mit Maria Anzbach gebildet und mit dieser Aktion spielte die Mannschaft wieder in der Gebietsliga West. Bereits 2006 gelang der Meistertitel und der Wiederaufstieg in die 2. Landesliga West. Damit war auch der Einstieg von Alexander Beer als Präsident verbunden, der nun auch als Hauptsponsor fungiert. Leider ging es bereits nach einem Jahr in der 2. Landesliga wieder abwärts und nach weiteren 3 Jahren in der Gebietsliga West musste die Mannschaft sogar in die 1. Klasse West/Mitte absteigen.    


Wiedereröffnung Wienerwaldstadion

Das Wienerwaldstadion wurde in den Jahren 2004/05 umgebaut und am 6. Mai 2006 feierlich eröffnet. Die neue Arena hat nun Platz für ca. 3.000 Zuschauer, wobei davon ca. 1.000 unter einer überdachten Tribüne Platz finden. Darüber hinaus gibt es weitere 400 Sitzgelegenheiten auf Bänken im Stadion und viele Stehgelegenheiten in der Naturarena. 2009 konnte eine Flutlichtanlage installiert werden, die mit 651 Lux das Spielfeld bestens ausstrahlt. Diese Flutlichtanlage wird vorallem von der Herrenmannschaft genutzt, da die Spiele vorwiegend am Freitag am Abend ausgetragen werden! 


Die Erfolgsstory der Frauenmannschaft, TV-Liveübertragung, Rekordbesuch

Bruno Mangl übernahm 2002 hauptverantwortlich die Geschicke der Frauenmannschaft und seit 2003 feiert der SV Neulengbach Staatsmeister- und Cuptitel (sofern in diesen Jahren der Supercup ausgespielt wurde, auch diesen Titel) und viele internationale Erfolge. Verantwortlich dafür waren vorallem die Trainerteams um Werner Koller (bis 2004), Olga Hutter (bis 2010) und Hannes Uhlig mit Sabine Brand (2010 – 2014). Hervorzuheben sind die internationalen Spiele im Wienerwaldstadion. Beim Spiel gegen Potsdam (Achtelfinale) am 10.11.2010 gab es erstmals eine Fernseh-Liveübertragung via Eurosport aus dem Neulengbacher Wienerwaldstadion. Dieses Spiel führte zum ersten Rekordbesuch, als am 3. Oktober 2012, mehr als 1.150 Zuschauer das Spiel der Neulengbacher Frauen gegen die Mannschaft aus Siebenbürgen, CFF Olimpia Cluj (Rumänien), bewunderten. In der Saison 2013/14 gab es dann den bisher größten Erfolg, denn Neulengbach kam bis ins Viertelfinale und schied erst dort gegen den späteren Finalisten Tyresö aus. Beide Spiele wurden in ORF Sport+ live übertragen und beim Heimspiel gab es mit 1.255 Zuschauern einen neuerlichen Rekordbesuch im Wienerwaldstadion. Zum 12. und bisher letzten Mal spielte Neulengbach in der Saison 2014/15 in der Champions League und erreichte noch einmal das Achtelfinale. Neulengbach ist nun Rekordmeister im österreichischen Frauenfußball. 


Einige Änderungen im Vorstand 

Bereits 2011 gab es einen neuen Vorstand, Werner Tuschill übernahm kurzfristig die Vereinsführung, denn Langzeitobmann Bruno Mangl hat nach 20 Jahren seine Position im Gesamtverein zur Verfügung gestellt. 2012 übernahm dann das Sportliche Urgestein, Josef Zenleser, die Führung im Verein. Seit Mai 2016 ist Thomas Wirnsberger Obmann des SV Neulengbach.


Tiefpunkt erreicht

Zunächst gelang der Herrenmannschaft in den Jahren 2011 – 2015 jeweils der Klassenerhalt in der 1. Klasse West-Mitte, aber 2016 war es dann soweit und der SV Neulengbach muss nach 36 Jahren wieder in der letzten Klasse spielen.

Die Frauenmannschaft wurde in der Saison 2014/15 nach 12 Jahren nicht Meister und daher gab es dann auch keine Förderungen mehr. Finanziell abgespeckt, erreichte die Mannschaft in den nächsten beiden Saisonen lediglich Platz 3.  

Darüber hinaus mussten wir uns im Frühjahr 2017 endgültig von Langzeitobmann Bruno Mangl verabschieden. Er erlag seinem schweren Leiden. Wir danken Dir Bruno!

Es geht wieder aufwärts

Der Sommer 2017 könnte einen Wendepunkt für den SV Neulengbach darstellen. Für die Herren gibt es in der Saison 2017/18 tatsächlich einen kleinen Aufwärtstrend, denn die Mannschaft konnte sich auf Rang 5 steigern. Eine weitere extreme Mannschaftsschwächung bei den Frauen (nach 2015) im Sommer 2017 (u. a. 6 Spielerinnen wurden von St. Pölten abgeworben) machte sich bemerkbar und Neulengbach musste sich daher in den Saisonen 2017/18 und 2018/19 mit Platz 4 begnügen. Allerdings spielt nun eine extrem junge Mannschaft bei den Frauen.